…weil nur wir selbst die Veränderung sein können, die wir uns wünschen.
Da ist es, das neue Jahr, begrüßt mit bunten Lichtern und einem lauten Willkommen. Viele nutzen diese Zeit und nehmen sich ganz wunderbare Dinge vor: Abnehmen, weniger Alkohol trinken, aufhören zu Rauchen, mehr Meditation, aber auf jeden Fall soll sich etwas ändern. Jedes Jahr ist es das gleiche, überall wird man mit der Nase drauf gestoßen, sich etwas vorzunehmen und wenn man auf die Frage nach den Neujahrsvorsätzen keine Antwort hat, wird man meist schon ganz komisch beäugt. Oftmals ist die Motivation groß, ein paar Tage hält man sich an das, was man sich vorgenommen hat, doch dann schmeckt der gut bepriesene Abnehmshake doch nicht, das Glas Sekt beim Geburtstag wird doch getrunken, eines Abends in guter Gesellschaft wird doch wieder die erste Zigarette geraucht und für Meditation fehlt im stressigen Alltag allgemein einfach die Zeit. Alles was bleibt ist das Gefühl, es wieder nicht geschafft zu haben und gescheitert zu sein. Wir haben so viele Erwartungen an uns selbst, wollen alles richtig machen, perfekt sein – aber warum? Für wen? Ist das Leben nicht dazu da, es zu genießen? Sollten wir nicht die einzigen sein, die mit uns im Reinen sind? Wenn uns etwas stört an uns selbst, dann stört es uns doch nicht nur um den Jahreswechsel. Meist hadern wir schon lange mit einer Situation.Wenn Wir uns unwohl fühlen, dann nicht nur am Ende oder Anfang des Jahres sondern auch mittendrin. Wenn wir etwas ändern wollen, dann sollte der Ansporn nicht der Jahreswechsel sein, auch nicht die Meinung anderer – wir sollten uns schlichtweg mehr bedeuten, als ein Datum oder ein Wort. Ja, Veränderungen sind nicht einfach, man wird gute und schlechte Momente erleben – aber das wird zu keinem Zeitpunkt im Jahr anders laufen. Also sollten wir vielleicht die lieb gewonnen Vorsätze zum Jahresbeginn über Bord werfen und uns schlichtweg jeden Tag versprechen, unser Bestes zu geben, um glücklich zu sein..

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.
Albert Einstein