..weil nichts für immer ist, nur die Veränderung selbst.. Manchmal kommt es ganz leise, an einem gewöhnlichen Abend, zwischen Alltag und Müdigkeit, in genau dem Moment, in dem es plötzlich still wird. Dann steht diese eine Frage im Raum: Was bleibt eigentlich von uns? In den letzten Jahren habe ich oft Abschied nehmen müssen, zu„Der Weg..“ weiterlesen
Autor-Archive:Kathi Strophe
Wenn sie tanzt..
..weil Wachstum dort beginnt, wo die Komfortzone endet. Ich dachte lange, Mut würde sich anders anfühlen. Größer vielleicht. Klarer. So ein Moment, in dem man genau weiß, was zu tun ist, ohne zu zögern. Stattdessen fühlt es sich oft leise an. Unsicher. Fast so, als würde man sich selbst beim Wackeln zusehen. Da ist dieser„Wenn sie tanzt..“ weiterlesen
Leichtes Gepäck
..weil es egal ist, wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst. Die Idee war eigentlich nie meine. Meine Schwester hatte sie schon lange im Kopf – einen Mammutmarsch laufen, 30 Kilometer, einfach losgehen und nicht mehr aufhören. Als sie mir davon erzählte, sagte ich fast nebenbei: „Ich komme mit.“ Einer dieser Sätze, die„Leichtes Gepäck“ weiterlesen
Lie to me..Part II
..weil Ehrlichkeit etwas für starke Menschen ist. Schwache wählen die Lüge.. Vor Jahren schrieb ich über Lügen. Über ein Gerüst aus Geschichten. Über ein Bauchgefühl, das recht behielt – und eine Welt, die mir einreden wollte, ich bilde mir alles nur ein. Ich schrieb über den Einsturz. Über das „Ich gegen den Rest der Welt“.„Lie to me..Part II“ weiterlesen
Angst (irgendwann wird es besser)
..weil kein Übel so schlimm ist, wie die Angst davor. Es ist Jahre her und trotzdem ist sie sofort wieder da, sobald Schnee fällt. Damals war es eine ganz normale Fahrt. Winter, glatte Straßen, nichts Besonderes. Auf dem Rückweg folgten wir einer Umleitung. Hinter mir ein Auto, das immer wieder ausscherte, als wolle es überholen.„Angst (irgendwann wird es besser)“ weiterlesen
Tänzer und Soldaten
..weil man tanzen sollte, als würde niemand zuschauen. Ich bin schon oft aus dem Gleichgewicht geraten – nicht nur im wörtlichen Sinn, sondern im Leben, im Dazwischen, in dem Versuch, irgendwo hineinzupassen. Schon früh wurde mir gesagt, dass ich anders bin: nicht wie die anderen, nicht gerade, nicht passend. Lange wollte ich das nicht hören.„Tänzer und Soldaten“ weiterlesen
Erinnern
..weil es nie zu spät ist, das zu sein, was du hättest sein können. Dieses Jahr hat mir gezeigt, dass wir oft mehr sind, als wir selbst glauben. Dass Gegensätze kein Widerspruch sind, sondern Wahrheit. Nicht als Rollen, sondern als innere Bewegung: zwischen dem, was sich leicht anfühlt, und dem, was standhält. Zwischen offenen Händen„Erinnern“ weiterlesen
Horizont
..weil du zeitlebens für das verantwortlich bist, was du dir vertraut gemacht hast. Es gibt Geschichten, die liest man nicht nur. Man trägt sie mit sich. Still, beständig, manchmal kaum spürbar – und doch sind sie da, in entscheidenden Momenten, wie eine leise Stimme im Hintergrund. Der kleine Prinz ist für mich genau so eine„Horizont“ weiterlesen
Regen und Meer
..weil alles, was wir erleben, Spuren in uns hinterlässt. Manchmal merkt man erst im Rückblick, wie lange ein Mensch schon Teil der eigenen Geschichte ist. So lange, dass die Übergänge verschwimmen – wo er aufhört und wo die eigenen Erinnerungen beginnen. Da ist dieses vertraute Lachen, die gemeinsamen Wege, die kleinen Rituale, die sich über„Regen und Meer“ weiterlesen
Bring mich nach Hause..
..weil das Leben der Eltern das Buch ist, in dem die Kinder lesen. Manchmal tauchen beim Schreiben Erinnerungen auf, die sich anfühlen wie alte Polaroids – leicht verblasst, an den Rändern eingerissen, aber noch voller Leben. Ich sehe mich selbst darin, ein jüngeres Ich, mit Gedanken, die ich nie laut gesagt habe. Nicht, weil sie„Bring mich nach Hause..“ weiterlesen