..weil kein Übel so schlimm ist, wie die Angst davor. Es ist Jahre her und trotzdem ist sie sofort wieder da, sobald Schnee fällt. Damals war es eine ganz normale Fahrt. Winter, glatte Straßen, nichts Besonderes. Auf dem Rückweg folgten wir einer Umleitung. Hinter mir ein Auto, das immer wieder ausscherte, als wolle es überholen.„Angst (irgendwann wird es besser)“ weiterlesen
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Tänzer und Soldaten
..weil man tanzen sollte, als würde niemand zuschauen. Ich bin schon oft aus dem Gleichgewicht geraten – nicht nur im wörtlichen Sinn, sondern im Leben, im Dazwischen, in dem Versuch, irgendwo hineinzupassen. Schon früh wurde mir gesagt, dass ich anders bin: nicht wie die anderen, nicht gerade, nicht passend. Lange wollte ich das nicht hören.„Tänzer und Soldaten“ weiterlesen
Erinnern
..weil es nie zu spät ist, das zu sein, was du hättest sein können. Dieses Jahr hat mir gezeigt, dass wir oft mehr sind, als wir selbst glauben. Dass Gegensätze kein Widerspruch sind, sondern Wahrheit. Nicht als Rollen, sondern als innere Bewegung: zwischen dem, was sich leicht anfühlt, und dem, was standhält. Zwischen offenen Händen„Erinnern“ weiterlesen
Horizont
..weil du zeitlebens für das verantwortlich bist, was du dir vertraut gemacht hast. Es gibt Geschichten, die liest man nicht nur. Man trägt sie mit sich. Still, beständig, manchmal kaum spürbar – und doch sind sie da, in entscheidenden Momenten, wie eine leise Stimme im Hintergrund. Der kleine Prinz ist für mich genau so eine„Horizont“ weiterlesen
Regen und Meer
..weil alles, was wir erleben, Spuren in uns hinterlässt. Manchmal merkt man erst im Rückblick, wie lange ein Mensch schon Teil der eigenen Geschichte ist. So lange, dass die Übergänge verschwimmen – wo er aufhört und wo die eigenen Erinnerungen beginnen. Da ist dieses vertraute Lachen, die gemeinsamen Wege, die kleinen Rituale, die sich über„Regen und Meer“ weiterlesen
Bring mich nach Hause..
..weil das Leben der Eltern das Buch ist, in dem die Kinder lesen. Manchmal tauchen beim Schreiben Erinnerungen auf, die sich anfühlen wie alte Polaroids – leicht verblasst, an den Rändern eingerissen, aber noch voller Leben. Ich sehe mich selbst darin, ein jüngeres Ich, mit Gedanken, die ich nie laut gesagt habe. Nicht, weil sie„Bring mich nach Hause..“ weiterlesen
Die Sonne..
..wenn auch die dunkelsten Nacht enden wird. Es gibt Tage, da liegt das Grau schwer auf den Schultern. Tage, an denen selbst das Atmen Mühe kostet und das Lächeln kaum über die Lippen will. Tage, an denen die Welt farblos wirkt – egal, wie sehr man sich nach Licht sehnt. Ich kenne diese Tage. Ich„Die Sonne..“ weiterlesen
Whatever it takes..
..weil ich nicht mehr nur zuschauen, sondern wieder mittanzen wollte. Früher war ich ständig unterwegs. Tanzen, Abenteuer, Konzerte – ich liebte das Leben in all seinen bunten Facetten. Nächte voller Musik, Tage voller Entdeckungen. Ich war gern unter Menschen, habe Energie getankt im Trubel, in der Bewegung, in der Freiheit. Dann änderte sich mein Leben„Whatever it takes..“ weiterlesen
Zirkus
..weil auch im lautesten Zirkus die Stille dein stärkstes Manöver sein kann… Manchmal fühlt es sich an, als würde alles gleichzeitig auf einen einprasseln: schlechte Nachrichten, Diskussionen, Ungerechtigkeiten – und obendrauf noch der ganz normale Alltagsstress. In letzter Zeit ertappe ich mich in solchen Momenten immer öfter dabei, wie ich innerlich schwer werde. Ich bin„Zirkus“ weiterlesen
Leuchtschrift..
..weil das Licht zeigt, was ist.. Es gibt Momente, da sehne ich mich danach, die Welt um mich herum wieder intensiver zu spüren. Dann halte ich inne, lausche den Geräuschen, lasse meinen Blick schweifen und versuche einfach wahrzunehmen, was ist. Egal, ob ich durch einen Park schlendere, in der Straßenbahn sitze oder in einem Café„Leuchtschrift..“ weiterlesen