Vom Pläne schmieden…

Dies ist mein erster Beitrag – viel Freude beim Lesen.

So ziemlich jeder hat sie schon zu hören bekommen: die Frage danach, wo man sich in 5 Jahren sieht und grundsätzlich ist es gut einen Plan zu haben. Mit 20 Jahren hatten ich eine sehr genaue, klischeehafte Vorstellung davon, wie mein Leben aussehen sollte und allein der Gedanke daran, dass es anders kommen könnte, versetzte mich in Panik. Rückblickend betrachte hätte ich herzlich auflachen sollen, denn inzwischen bin ich Mitte 30, alleinerziehend, unverheiratet, jonglierend zwischen Vollzeitjob und Kinderbetreuung ohne dabei mich selbst zu vergessen und so rein gar nichts ist gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber all die Steine, die in meinem Weg lagen, kann ich jetzt nutzen um mir ein wunderbares Haus zu bauen. Ich hab die besten Menschen der Welt kennengelernt, mit ihnen die tiefgründigsten Gespräche geführt, ich hab gelernt wieder aufzustehen, den Blick für das Wesentliche geschärft und nie meinen Optimismus verloren. Schlussendlich bin ich ein wirklich reicher Mensch, aber auf eine andere Weise als vielleicht damals gedacht. Wenn man mal scheitert oder etwas nicht nach Plan läuft, bedeutet das nicht, dass es am Ende nicht trotzdem gut werden kann – vielleicht wird es sogar besser…

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